Archiv des Autors: armin

Meine Stimme für TuWas: Helga Metzner

Bild von Helga Metzner

Mehr denn je brauchen wir die nachhaltige Unterstützung demokratischer und ökologischer Entwicklungen durch die Heinrich Böll Stiftung – und zugleich eine Möglichkeit, aktuell politisch-humanitäre Projekte und zivilgesellschaftliches Engagement in unterschiedlichen Krisensituationen wirksam zu fördern. Die Beteiligung an der TuWas Stiftung bietet diese Möglichkeit.

Helga Metzner | Mitglied des Beirates der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Meine Stimme für TuWas: Armin Krejsa

Bild von Armin Krejsa

Im Sinne von „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ möchte die „TuWas – Stiftung für Gemeinsinn“ als Stiftung bürgerlichen Rechts den eingetragenen Verein „Heinrich-Böll-Stiftung“ in seiner Arbeit dauerhaft unterstützen.
Gemeinsam wollen Stiftung und Verein Projekte anstoßen, um uns und künftigen Generationen Wege in eine menschliche und nachhaltige Zukunft aufzuzeigen.

Armin Krejsa | Mitglied des Beirates der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Ein Justizzentrum für von Gewalt bedrohte Frauen in Ciudad Juárez

2013: Gewalt gegen Frauen ist immer noch eine der größten Menschenrechtsverletzungen, die insbesondere in Transitionsprozessen und Bürgerkriegssituationen zunimmt. Vergewaltigungen, Verkauf von Frauen bis hin zu Frauenmorden an „unangepassten“ Frauen gibt es notorisch immer wieder. Die TuWas-Stiftung setzt sich für die Stärkung von Frauenrechten weltweit ein.

Das erste Projekt der TuWas-Stiftung will deshalb eine mexikanische Fraueninitiative unterstützen, die sich gegen systematische Morde und Gewalt an Frauen engagiert.

Ein Justizzentrum für von Gewalt bedrohte Frauen in Ciudad Juárez

Ciudad Juárez in Mexiko gilt als eine der gefährlichsten Städte der Welt – ganz besonders für Frauen.
Die Stadt an der Grenze zu den USA ist bekannt geworden durch ihre zahlreichen, oftmals extrem grausamen Morde an Frauen und Mädchen. Im Jahr 2012 waren es fast 100!
„Red Mesa de Mujeres de Ciudad Juárez“, ein Netzwerk von lokalen Frauenorganisationen, registriert systematisch die Gewalt, die Morde und das zahlreiche Verschwinden von Frauen und bringt sie zur Anzeige. Strafrechtlich verfolgt werden diese Fälle dennoch in der Regel nicht. Ursache dafür: Die Gewalt geht häufig nicht nur auf das Konto des Organisierten Verbrechens oder das von Paramilitärs, sondern geht auch von bundesstaatlichen Sicherheitskräften, der Polizei oder dem Militär aus.

Bis heute haben Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, in Mexiko oft keinen Zugang zur Justiz. Das Netzwerk „Red Mesa de Mujeres de Ciudad Juárez“ hat die Einrichtung von Justizzentren für Frauen durchgesetzt. Frauen mit Gewalterfahrungen sollen in diesen Justizzentren die Möglichkeit haben, alle nötigen „Behördengänge“ an einem Ort zu erledigen, so dass Gewalt gegen Frauen systematisch verfolgt werden kann. Im Fall einer Vergewaltigung z.B. sollen sie hier Anzeige erstatten können und zugleich gesundheitliche Erstversorgung und Beratung erhalten. Auch Angehörige verschwundener Frauen sollen hier Anzeige erstatten können und betreut werden.
Aber, nach der öffentlichkeitswirksamen Eröffnung durch die Behörden passiert bislang nicht viel und die Frauen erhalten nach wie vor keine wirklich Unterstützung.

Red Mesa de Mujeres möchte das Frauenjustizzentrum in Ciudad Juárez tatsächlich funktionsfähig machen, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und braucht für die folgenden Maßnahmen Deine/Ihre Unterstützung!

  • Für die Einrichtung eines Verbindungsbüros der Mesa de Mujeres im Justizzentrum, in dem ein spezialisiertes Team Frauen, die Opfer von Gewalt wurden begleitet, betreut und berät.
  • Für die Fortbildung der Mitarbeiterinnen zum Umgang mit Gewaltopfern, zu Frauenrechten, zur Dokumentation von Straftaten mit Genderbezug, zur Vermittlung von Kenntnissen über den Ablauf von Gerichtsverhandlungen.
  • Für die Verbreitung von Informationsmaterial zum Justizzentrum in und um Ciudad Juárez.

Helfen Sie Red Mesa de Mujeres bei der Arbeit für von Gewalt bedrohte Frauen.
Weitere Informationen über das Projekt und die Möglichkeit direkt zu helfen unter www.betterplace.org/p17686.

Mitgründerin des Frauennetzwerks Red Mesa de mujeres ist die mexikanische Frauenaktivistin Imelda Maruffo Nava. Sie ist diesjährige Gewinnerin des von der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. vergebenen Anne-Klein-Frauenpreises. Weitere Informationen zu Imelda Maruffo Nava unter http://www.boell.de/de/imelda-marrufo-nava-gewinnerin-des-anne-klein-frauenpreises-2014

 

 

TuWas-Stiftung: Grüne Werte nachhaltig fördern

Die „TuWas – Stiftung für Gemeinsinn“ ist gegründet. Die grüne Förderstiftung will Projekte und Diskussionen unterstützen, welche die Heinrich-Böll-Stiftung als hauptsächlich vom Staat finanzierter Verein nicht fördern darf.

von Birgit Laubach

Gewalt gegen Frauen ist immer noch eine der größten Menschenrechtsverletzungen Weiterlesen

Wie die TuWas Stiftung entstanden ist

Wir wollen jetzt etwas bewegen!

Aus dem Freundeskreis der Heinrich-Böll-Stiftung engagieren sich seit 2010 Freunde und Freundinnen für die Gründung einer Förderstiftung zur Heinrich-Böll-Stiftung (hbs). Grundidee ist es, die dauerhafte, weltweite Förderung grüner Grundwerte wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Geschlechterdemokratie zu ermöglichen, über die ausschließlich zuwendungsfinanzierte politische Bildungsarbeit der hbs hinaus. Die Erträge der TuWas – Stiftung Weiterlesen

Konsequent engagieren

„Die Heinrich-Böll-Stiftung darf zwar über die Energiewende reden, aber keine Windräder bauen lassen“, bringt Birgit Laubach, Vorsitzende der TuWas-Stiftung, das Dilemma in ein griffiges Bild: Die grüne Heinrich-Böll-Stiftung ist – auch wenn der Name anderes vermuten lässt – ebenso wie die meisten anderen politischen Stiftungen ein gemeinnütziger Verein und keine Stiftung im stiftungsrechtlichen Sinn. Weiterlesen

TuWas – Die Stiftung zur Stiftung

Das Engagement und die Aktivitäten der Heinrich-Böll-Stiftung sind weit gespannt, mutig und voll Pioniergeist. Aber es gibt immer wieder Projekte, die nicht realisiert werden können, auch wenn sie noch so sinnvoll sein mögen – weil das deutsche Zuwendungsrecht dem Grenzen setzt. Deshalb soll nun die Förderstiftung TuWas gegründet werden.
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