Ilb 2022: Words of Love and Hate II: Frauenhass vs. Female Empowerment (more)

Internationales Literaturfestival Berlin, 2012, im Haus der Berliner Festspiele, https://w.wiki/64ig

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Misogynie, Missbrauch und Missachtung von Frauen – Spuren davon finden sich in fast allen Lebens-bereichen. Misogyne Gewalt ist zudem wiederkehrendes Thema künstlerischer Produktion. Sie begegnet einem in Filmen und Serien, in Songtexten und Dokumentationen. Auch die feministische Gegenwartsliteratur bezieht hierzu Stellung. In Reportagen, autobiografischen Essays, Manifesten und Romanen erzählen Autor:innen von Femiziden, Solidarität unter Frauen, utopischen Geschlechterver-hältnissen und Möglichkeiten von Gemeinschaft. Sie beschreiben die Herausforderungen der vermehrten Einbindung in Care-Arbeit und das Stigma der Kinderlosigkeit in machistischen Gesellschaften. Misandrie – tief verwurzelte Männerfeindlichkeit – ist eine der Reaktionen auf Misogynie, aber sicher nicht die einzige.
Im Rahmen des 22. internationalen literaturfestival berlin, das vom 07.–17.09.2022 im Haus der Berliner Festspiele stattfinden wird, setzen wir unsere 2021 begonnene Veranstaltungsreihe zum Komplex Misogynie fort. Dabei werden Möglichkeiten des Widerstands und Empowerments, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
In Lesungen und Gesprächen kommen internationale Autor:innen, Aktivist:innen und Expert:in-nen zu Wort, die sich mit dem drängenden Thema beschäftigen. Für Kinder und Jugendliche wird zudem ein eigenes Begleitprogramm mit Workshops und Lesungen organisiert. Die Veranstaltungsreihe ver-folgt dabei das Ziel, Einblicke in aktuelle Diskurse zu geben und misogyne Strukturen in der Gesellschaft sichtbar zu machen. In den Panels sollen Ästhetiken des Empowerments, sozialpolitische und diskursive Anliegen verhandelt werden.
Zum Programm des Specials hier.

Gemeinsam gefördert von der Stiftung Frauen in Europa sowie von TuWas.