Archiv des Autors: armin

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Ruhe- und Erholungsprogramm für Menschenrechtsverteidigerinnen (Rest and respite program for human rights defenders) (more)

Autor unbekannt, Eleanor Roosevelt and Human Rights Declaration, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://w.wiki/66RG

by "unbekannt" Public Domain

Im Jahr 2022 fördert TuWas gemeinsam mit der „Global Support for Democracy“ Unit der Heinrich-Böll Stiftung in Brüssel ein Ruhe und Erholungsprogramm für Menschenrechtsverteidiger*innen (MRVs) am Standort der Unit. Dies versteht TuWas als ein Pilotprojekt, das in den Folgejahren verstetigt werden soll.
Im Jahr 2023 unterstützen wir zunächst eine Menschenrechtsverteidigerin aus dem Libanon, der ein sechswöchiger Erholungsaufenthalt in Brüssel ermöglicht wird. Dies wird das erste Mal sein, dass eine Menschenrechtsverteidigerin zu einem Erholungsaufenthalt nach Brüssel eingeladen wird; es wird somit auch ein Pilotprojekt der Unit zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger*innen sein: Es soll dadurch die Grundlage für eine regelmäßige Unterstützung von Menschenrechtsverteidiger*innen im Jahr 2023 und darüber hinaus geschaffen werden.
Ziel ist, einen Raum zu schaffen, in dem die MRV neue Kraft schöpfen kann, um ihre wichtige Arbeit im Libanon erfolgreich fortsetzen zu können.
Darüber hinaus wurde im Rahmen dieser Kooperation bereits ein zweiwöchiger Erholungsaufenthalt für einen Menschenrechtsverteidiger aus Bosnien und Herzegowina in Barcelona/Spanien in der zweiten Augusthälfte 2022 ermöglicht. Der MRV, der sich zunehmender Bedrohung ausgesetzt sah, hat hier die Möglichkeit erhalten, Abstand und Erholung zu finden.

Ruhe- und Erholungsprogramm für Menschenrechtsverteidigerinnen (Rest and respite program for human rights defenders)

Autor unbekannt, Eleanor Roosevelt and Human Rights Declaration, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons: https://w.wiki/66RG

by "unbekannt" Public Domain

Im Jahr 2022 fördert TuWas gemeinsam mit der „Global Support for Democracy“ Unit der Heinrich-Böll Stiftung in Brüssel ein Ruhe und Erholungsprogramm für Menschenrechtsverteidiger*innen (MRVs) am Standort der Unit. Dies versteht TuWas als ein Pilotprojekt, das in den Folgejahren verstetigt werden soll.

Im Jahr 2023 unterstützen wir zunächst eine Menschenrechtsverteidigerin aus dem Libanon, der ein sechswöchiger Erholungsaufenthalt in Brüssel ermöglicht wird.
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Ilb 2022: Words of Love and Hate II: Frauenhass vs. Female Empowerment (more)

Internationales Literaturfestival Berlin, 2012, im Haus der Berliner Festspiele, https://w.wiki/64ig

by NZatFrankfurt Creative Commons Lizenzlogo

Misogynie, Missbrauch und Missachtung von Frauen – Spuren davon finden sich in fast allen Lebens-bereichen. Misogyne Gewalt ist zudem wiederkehrendes Thema künstlerischer Produktion. Sie begegnet einem in Filmen und Serien, in Songtexten und Dokumentationen. Auch die feministische Gegenwartsliteratur bezieht hierzu Stellung. In Reportagen, autobiografischen Essays, Manifesten und Romanen erzählen Autor:innen von Femiziden, Solidarität unter Frauen, utopischen Geschlechterver-hältnissen und Möglichkeiten von Gemeinschaft. Sie beschreiben die Herausforderungen der vermehrten Einbindung in Care-Arbeit und das Stigma der Kinderlosigkeit in machistischen Gesellschaften. Misandrie – tief verwurzelte Männerfeindlichkeit – ist eine der Reaktionen auf Misogynie, aber sicher nicht die einzige.
Im Rahmen des 22. internationalen literaturfestival berlin, das vom 07.–17.09.2022 im Haus der Berliner Festspiele stattfinden wird, setzen wir unsere 2021 begonnene Veranstaltungsreihe zum Komplex Misogynie fort. Dabei werden Möglichkeiten des Widerstands und Empowerments, Ursachen und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
In Lesungen und Gesprächen kommen internationale Autor:innen, Aktivist:innen und Expert:in-nen zu Wort, die sich mit dem drängenden Thema beschäftigen. Für Kinder und Jugendliche wird zudem ein eigenes Begleitprogramm mit Workshops und Lesungen organisiert. Die Veranstaltungsreihe ver-folgt dabei das Ziel, Einblicke in aktuelle Diskurse zu geben und misogyne Strukturen in der Gesellschaft sichtbar zu machen. In den Panels sollen Ästhetiken des Empowerments, sozialpolitische und diskursive Anliegen verhandelt werden.
Zum Programm des Specials hier.

Gemeinsam gefördert von der Stiftung Frauen in Europa sowie von TuWas.

Ilb 2022: Words of Love and Hate II: Frauenhass vs. Female Empowerment

Internationales Literaturfestival Berlin, 2012, im Haus der Berliner Festspiele, https://w.wiki/64ig

by NZatFrankfurt Creative Commons Lizenzlogo

Misogynie, Missbrauch und Missachtung von Frauen – Spuren davon finden sich in fast allen Lebens-bereichen. Misogyne Gewalt ist zudem wiederkehrendes Thema künstlerischer Produktion. Sie begegnet einem in Filmen und Serien, in Songtexten und Dokumentationen. Auch die feministische Gegenwartsliteratur bezieht hierzu Stellung. In Reportagen, autobiografischen Essays, Manifesten und Romanen erzählen Autor:innen von Femiziden, Solidarität unter Frauen, utopischen Geschlechterverhältnissen und Möglichkeiten von Gemeinschaft. …Weiterlesen

Gemeinsam gefördert von der Stiftung Frauen in Europa sowie von TuWas.

Vielfalt. Vereint. Medienfrauen. Solidarität statt Konkurrenz

2020 Jahrestagung Berlin (Foto: Henning Schacht)

Alle Rechte vorbehalten

Journalistinnenbund (jb) – Jahrestagung 2022 am 11. Juni in Berlin

Die Logik von Kriegen ist schlicht. Sie ist geprägt von uralten Mustern: Machtstreben, Dominanz und Brutalität. Die Folgen: Hochgerüstete Waffenarsenale, zerbombte Städte, Trümmerfelder und verzweifelte Menschen. Viele Bilder verstärken alte Rollenmuster: der Mann in Uniform, Frauen und Kinder auf der Flucht. . . . Weiterlesen

Vielfalt. Vereint. Medienfrauen. Solidarität statt Konkurrenz (more)

2022 Fehrle, Kritschewskaja, Duernberg (Foto: Journalistinnenbund)

Alle Rechte vorbehalten

Journalistinnenbund (jb) – Jahrestagung 2022 am 11. Juni in Berlin

Die Logik von Kriegen ist schlicht. Sie ist geprägt von uralten Mustern: Machtstreben, Dominanz und Brutalität. Die Folgen: Hochgerüstete Waffenarsenale, zerbombte Städte, Trümmerfelder und verzweifelte Menschen. Viele Bilder verstärken alte Rollenmuster: der Mann in Uniform, Frauen und Kinder auf der Flucht.
„Die weibliche Perspektive ist vielfältiger“, sagt der Journalistinnenbund und lädt ein zur Jahrestagung mit dem Thema „Solidarität statt Konkurrenz“.
Währen der Tagung widmet sich der jb am Vormittag dem weiblichen Blick auf den Krieg, am Nachmittag der Vielfalt in Redaktionen und wir fragen nach der Solidarität der Frauen in den Medien.

Der Abend der Tagung steht im Zeichen der jb-Medienpreise.
Die Journalistin Brigitte Fehrle wird mit der Hedwig-Dohm-Urkunde geehrt. Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung geht an die St. Petersburger Regisseurin Vera Kritschewskaja für ihren TV-Film „F@ck this job – Abenteuer im russischen Journalismus“, eine Dokumentation über den unabhängigen russischen Fernsehsender Doschd.
Der Autorin Simona Dürnberg gelingt in ihrer TV-Dokumentation „Reiches Land – arme Frauen?“ (NDR) ein wichtiger Generationendialog, für den sie mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet wird.

Programm (PDF)

Gefördert durch die Stiftung Frauen in Europa und TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

SEID DOCH LAUT

SEID DOCH LAUT - Bild (Foto: Elisa Purfürst)

Alle Rechte vorbehalten

SEID DOCH LAUT ist eine Site-specific Performance in der Stasi-Zentrale Berlin – dem heutigen Campus für Demokratie – über die Oppositionsgruppe FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN in Ost-Berlin. Die Aufführungen finden Ende November – Anfang Dezember zum 40. Jahrestag der Friedensgruppe statt. Die Entmachtung der SED war keine Männergeschichte! Was die Friedensfrauen damals bewegte, ist auch heute noch bedeutend. Fünf Performerinnen, alle in der DDR sozialisiert, bearbeiten Elemente der Erinnerungsberichte aus dem gleichnamigen Buch sowie . . . Weiterlesen

SEID DOCH LAUT (more)

SEID DOCH LAUT - Bild (Foto: Elisa Purfürst)

Alle Rechte vorbehalten

SEID DOCH LAUT ist eine Site-specific Performance in der Stasi-Zentrale Berlin – dem heutigen Campus für Demokratie – über die Oppositionsgruppe FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN in Ost-Berlin. Die Aufführungen finden Ende November – Anfang Dezember zum 40. Jahrestag der Friedensgruppe statt. Die Entmachtung der SED war keine Männergeschichte! Was die Friedensfrauen damals bewegte, ist auch heute noch bedeutend. Fünf Performerinnen, alle in der DDR sozialisiert, bearbeiten Elemente der Erinnerungsberichte aus dem gleichnamigen Buch sowie zeitgenössische politische und literarische Texte in einer assoziativen, emotionalen Performance, die die Grenzen zwischen persönlicher und historischer Realität erforscht. SEID DOCH LAUT wird ein interdisziplinäres Projekt mit Elementen aus Sprechtheater, Performance und Installation. Das Ziel des FLINTA* Kreativteams unter künstlerischer Leitung von Regisseurin Nancy Biniadaki und Schauspielerin Alexandra Finder ist die Sichtbarmachung der Friedensfrauen aus einer nicht-patriarchalen Perspektive mittels einer neuen Ästhetik und die Transformation des Raums: Im Laufe der Inszenierung wird der Vorstellungsraum, die ehemalige Stasi-Zentrale, zum Podium für den Dialog mit dem Publikum – ein Ort des demokratischen Diskurses und Austauschs.

Gefördert durch die Stiftung Frauen in Europa und TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

Die Geschichte einer Stunde // The Story of an Hour (more)

20211112.DGES-Poster_Draft-3.1.Die-Geschichte-einer-Stunde.The-Story-of-an-Hour.vorschau

Alle Rechte vorbehalten

von Kate Chopin

in einer Übersetzung von Hannah Schünemann mit Motiven aus Charlotte Perkins Gilmans Kurzgeschichte Die Gelbe Tapete

ein Silent Piece in drei Teilen
in einer Fassung von Marie Schleef und Team

Die Geschichte einer Stunde erzählt von Louise Mallard, die vom plötzlichen Unfalltod ihres Mannes erfährt. Ein Zugunglück soll es gewesen sein. Sie bekommt die Nachricht von ihrer Schwester Josephine überbracht – sehr vorsichtig, leidet Louise doch angeblich an einer Herzschwäche. Sie bricht wohl in Tränen aus und sperrt sich ins Schlafzimmer ein. Nun überkommt Louise ein ungewohntes Gefühl. In einer Zeitspanne von genau sechzig Minuten entfaltet und begrenzt die 1894 veröffentlichte Kurzgeschichte von Kate Chopin die Möglichkeit eines utopischen Moments.

Die Geschichte einer Stunde (The Story of an Hour) bildet ein bisher wenig bekanntes Beispiel im Schreiben der amerikanischen Autorin, das nun zur deutschsprachigen Erstaufführung gebracht wird. Nach der Romanadaption von Die Fahrt zum Leuchtturm (Volksbühne Berlin, 2018) und der zum 58. Berliner Theatertreffen eingeladenen gemeinsamen Arbeit von Marie Schleef, Jule Saworski, Anne Tismer und Laura Andreß – Name Her (Ballhausost, 2020) – wird damit die von Marie Schleef konzipierte Trilogie rund um Räume der Emanzipation vollendet, in der Zeit- und Literaturgeschichte auf Möglichkeitsräume untersucht werden. Anschließend an Experimente mit Erzählformen und visuelle, performative Verschiebungen in den beiden vorausgegangenen Arbeiten, transformiert das künstlerische Team im dritten Teil Kate Chopins Kurzgeschichte in ein einstündiges Silent Piece, eine Bühnenerzählung ohne das gesprochene Wort. Mit Die Geschichte einer Stunde kehren Marie Schleef, Jule Saworski und Anne Tismer im Februar 2022 ans Kosmos Theater Wien zurück.

Berlin Premiere: 13.01.2022 (Ballhaus Ost), Wien Premiere: 04.02.2022 (Kosmos Theater)
Vorstellungen in Englisch und Deutsch, barrierefrei für gehörloses Publikum
Dauer: 1 Stunde

Performance: Anne Tismer
Idee, Konzept und Regie: Marie Schleef
Konzept, Bühne und Kostüm: Jule Saworski
Dramaturgie: Hannah Schünemann
Video-Operator und Inspizienz: Ruben Müller
Künstlerische Produktionsleitung: Michiko Günther und Ayako Toyama
Projektberatung: Anna Bergel
Online und Printmedien: Tania Schleef
Kommunikation und Netzwerk: Wiebke Jahns
Übersetzung ins Englische für Kommunikation und Recherche: Cameron Seglias

Eine Produktion von Marie Schleef und Team in Kooperation mit dem Ballhaus Ost Berlin sowie in Koproduktion mit dem Kosmos Theater Wien.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Stiftung Frauen in Europa / TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

Link zur Webseite www.ballhausost.de