Archiv des Autors: armin

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Die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn förderte in 2019 das deutsch-arabisches Onlinemagazin für Kunst und Politik FANN

FANN Magazin: Kunst für alle

Foto (© Roser Corella) von den 2. Arabisch-deutschen Literaturtagen

Foto (© Roser Corella) von den 2. Arabisch-deutschen Literaturtagen by Roser Corella All rights reserved

FANN (arabisch für „Kunst“) ist ein deutsch-arabisches Onlinemagazin für Kunst und Politik. Es bietet eine Plattform für Intellektuelle und Künstler*innen aller Sparten aus dem deutsch- und arabischsprachigen Raum und beleuchtet die Interferenzen zwischen künstlerischen Arbeiten und aktuellen politischen Themen.

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Zusammenarbeit der Stiftung Frauen in Europa & der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Gemeinsam mit der Stiftung Frauen in Europa fördert die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn in 2019 folgende Projekte:

Gemeinsam mit der Stiftung Frauen in Europa förderte die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn in 2019 das Projekt „1 Million Rosen für Angela Davis“

1 Million Rosen für Angela Davis

Foto: Reinhard Mende, "Freiheit für Angela" 1. Mai 1972, Altenburg (c) Mende Archiv ZeitBlicke Zürchau 2019

Foto: Reinhard Mende, „Freiheit für Angela“ 1. Mai 1972, Altenburg (c) Mende Archiv ZeitBlicke Zürchau 2019 by Reinhard Mende All rights reserved

Eine Ausstellung und Publikation des Albertinum in der Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden, 1. Mai – 13. September 2020

Im September 1972 empfingen jubelnde DDR-BürgerInnen die afroamerikanische Bürgerrechtlerin Angela Davis in Ostberlin. Tausende von ihnen hatten sich zuvor an der von offizieller Stelle geleiteten Kampagne „Eine Million Rosen für Angela Davis“ beteiligt, die dazu beigetrug, dass die junge Wissenschaftlerin in einem Terrorismus-Prozess in den USA freigesprochen wurde. In der DDR und in linken Kreisen der BRD wurde Davis als Ikone eines internationalen Kommunismus gefeiert und stilisiert.

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Gemeinsam mit der Stiftung Frauen in Europa förderte die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn in 2019 das Projekt „VOM SCHNITT ZUM SCHRITT“

Historisches Museum Frankfurt: Vom Schnitt zum Schritt. Weibliche Mode seit 1850

(19. März 2020 bis 19. Juli 2020, Eröffnung 18. März 2020)

Plakat, Kleider in Bewegung © HMF (Historische Museum von Frankfurt am Main)

Plakat, Kleider in Bewegung © HMF (Historische Museum von Frankfurt am Main) All rights reserved

Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, es entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus.
Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus. Die Ausstellung spannt einen großen Bogen von der Beschaffenheit der Kleider hin zu grundsätzlichen Aspekten von Bewegung und Mobilität, ihren Veränderungen und Anpassungen in einer für das Geschlechterbild entscheidenden Umbruchphase von 1850 bis in die frühen 1930er Jahre.

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Gemeinsam mit der Stiftung Frauen in Europa förderte die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn in 2019 das Projekt „Künstlerisches Schaffen von Frauen soll sichtbar werden“

Künstlerisches Schaffen von Frauen soll sichtbar werden

Forschungsprojekt zur Historie der GEDOK Frankfurt

GEDOK FrankfurtRheinMain e.V, Forschungsreihe zur Aufarbeitung unbekannter oder vergessener Werke Frankfurter Künstlerinnen, die unter GEDOK Einfluss auf kulturelle Landschaft Frankfurt genommen haben

(c) Einladung GEDOK Frankfurt 1935, Nachlass Alice Regent-Beyschlag

(c) Einladung GEDOK Frankfurt 1935, Nachlass Alice Regent-Beyschlag All rights reserved

Die GEDOK wurde 1926 als »Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer
Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen« von der Mäzenin Ida Dehmel gegründet. Ihr Anliegen
war die Förderung künstlerischer Talente von Frauen. Heute ist die GEDOK der älteste Verband
und europaweit das größte Netzwerk für Künstlerinnen.
Auf Basis eines Nachlasses der Gründerin der GEDOK Frankfurt, Alice Regent Beyschlag, und
ungesichteter Archivmaterialien sowie Zeitzeugenberichte bietet sich ein neuer
Forschungsansatz, der das Wirken der GEDOK in Frankfurt-Rhein-Main und ihren Einfluss auf
die kunst- und kulturgeschichtlichen Ereignisse dokumentiert.

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Israelischen Hotline für Geflüchtete und Migrant*innen

Im Jahr 2018 förderte die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn die „Hotline for Refugees and Migrants“
Unter dem Project Namen „Protecting the rights of women who survived the Sinai torture camps“

Abschlussbericht:
• End of Project Report to Stiftung TuWus: HRM Project Report TuWus
• Humanitarian Protection for Ethiopian Torture Victims: Ethiopian women summary

Flyer der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

TuWas – Stiftung für Gemeinsinn will Stifterinnen und Stiftern vielfältige Möglichkeiten geben, sich mit ihrer Zuwendung für folgende Anliegen stark zu machen: die Verwirklichung der universellen Menschenrechte, Ökologie, Demokratie und Selbstbestimmung, nachhaltiges bürgerschaftliches Denken und Handeln, Geschlechterdemokratie und soziale Gerechtigkeit sowie Kunst und Kultur. Die Stiftung ist den Grundwerten der grünen Bewegung verpflichtet. Sie fördert die von Stifterinnen und Stiftern genannten gemeinnützigen Ziele.

Flyer der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn (Version 2019)

Archiv:
* Flyer der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn (Version 2018)

* Flyer der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn (Version 2017)

* Flyer der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn (Version 2016)

Women Now – Wer ist das?

Women Now wurde 2012 in Paris von der syrischen Schriftstellerin Samar Yazbek gegründet. Die Organisation hat über 100 Mitarbeiter*innen, die meisten davon arbeiten in Syrien selbst. Die Organisation betreibt sechs Zentren in Syrien und zwei in der Bekaa Ebene im Libanon. Die Zentren sind Bildungsstätten für Englisch, Arabisch, Computerkurse sowie Berufsbildende Kurse. Weiterhin sind sie ein sicherer Ort der Zusammenkunft für die Frauen. Es findet psychologische Betreuung für sie und ihre Kinder statt. Außerdem werden Frauen in einem Leadership Programm politisch weitergebildet.

Das Projekt mit der TuWas Stiftung fördert die psychologische Betreuung von Frauen durch einen Therapeuten in den Zentren im Libanon. Die Frauen sind vom Kriegt traumatisiert und als Flüchtlinge im Libanon vor schwere Hürden gestellt. Es soll Resilienz aufgebaut werden, die Frauen lernen ihre schwierige Situation zu bewältigen. Darüber hinaus findet eine Supervision des Teams von Frauen von Women Now statt; das Team besteht selbst aus syrischen Flüchtlingen und bearbeitet in der Supervision die Gespräche mit und Beratung von traumatisierten Frauen und Kindern. Die beiden Zentren in der Bekam Ebene im Libanon werden von etwa 200 Frauen im Monat aufgesucht. Nicht alle erhalten die traumatherapeutische Betreuung aber sie haben durch das Projekt die Möglichkeit, eine solche zu erhalten.

Im Rahmen der bisherigen Förderung durch die TuWas Stiftung konnten 45 Frauen in Einzelsitzungen betreut werden. 35 Gruppensitzungen (mit verschieden großen Gruppen) haben das therapeutische Angebot ergänzt. | zum Spendenaufruf

Meine Stimme für TuWas: Birgit Meyer

Bild von Birgit Meyer

Die Idee der TuWas-Stiftung für Gemeinsinn setzt sich unter dem Dach der Heinrich-Böll-Stiftung für soziale und ökologische Projekte ein, um Menschenrechte, Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie in Brennpunkten der Welt zu unterstützen. TuWas kann dabei unbürokratische und unkonventionelle Wege gehen, um konkret zu helfen. Ich wünsche der TuWas-Stiftung viel Scharfsinn, Voraussicht und praktische Vernunft und einen guten Riecher für nachhaltige Umsetzungsmöglichkeiten.

Birgit Meyer | Mitglied des Beirates der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn