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Trauer um unsere frühere Vorständin Birgit Laubach

Foto: Stephan Röhl, Birgit-laubach-verabschiedung-2013-3909, CC BY-SA 4.0, https://w.wiki/HaQk

Mit großer Trauer verabschieden wir uns von Birgit Laubach, die am 9. Januar 2026 in Berlin verstorben ist. Ohne Birgit würde es die Stiftung nicht geben – sie hat ihre Gründung maßgeblich möglich gemacht und ihren Weg von Beginn an entscheidend mitgestaltet.

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Trauer um unsere frühere Vorständin Birgit Laubach (more)

Foto: Stephan Röhl, Birgit-laubach-verabschiedung-2013-3909, CC BY-SA 4.0, https://w.wiki/HaQk

Mit großer Trauer verabschieden wir uns von Birgit Laubach, die am 9. Januar 2026 in Berlin verstorben ist. Ohne Birgit würde es die Stiftung nicht geben – sie hat ihre Gründung maßgeblich möglich gemacht und ihren Weg von Beginn an entscheidend mitgestaltet.

Mit Weitsicht, Klarheit und großer Haltung hat Birgit über viele Jahre die Werte der Stiftung geprägt. Sie verband Überzeugung mit Verantwortungsbewusstsein und blieb in ihrem Engagement stets konsequent: beharrlich setzte sie sich für Gerechtigkeit, Demokratie und die Rechte von Frauen ein. Ihr Wirken war Orientierung und Ansporn – für die Stiftung und für viele Menschen, die mit ihr zusammenarbeiten durften.

Wir werden Birgit in dankbarer Erinnerung behalten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Möge die Erinnerung an ihr Leben und ihr Wirken allen, die ihr nahestanden, Trost und Kraft geben.

Layla Al-Zubaidi, Margit Gottstein, Anna Heyer-Stuffer und Michael Wedell für den Vorstand
Armin Krejsa, Klaus Linsenmeier, Helga Metzner und Birgit Meyer für den Stiftungsbeirat
Ulrike Cichon

 

Eine öffentliche Trauerfeier findet am Montag, den 23. Februar 2026, um 11.00 Uhr, in Berlin-Frohnau in der Johanneskirche am Zeltinger Platz 18 (Nähe S-Bahn-Station Frohnau) statt. Die Familie lädt herzlich ein. Statt Blumen bittet sie in Birgits Sinn um Spenden an die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn (IBAN: DE41 4306 0967 1154 4708 00).

Meine Stimme für TuWas: Anna Heyer-Stuffer

Anna Heyer-Stuffer (Foto: Friedemann Steinhausen)

Ich engagiere mich für die TuWas Stiftung, weil ihr Name bereits der Auftrag ist: aktiv werden statt zuzusehen. Sie fördert Menschen und Projekte, die konkrete Lösungen für soziale und ökologische Herausforderungen schaffen. Durch ihr Netzwerk und ihre Ressourcen ermöglicht sie nachhaltige Veränderungen, die über einzelne Initiativen hinaus wirken. Die TuWas-Stiftung ist für mich ein Ort, an dem aus Haltung Handlung wird und aus Ideen Wirkung entsteht.

Anna Heyer-Stuffer | stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Meine Stimme für TuWas: Layla Al-Zubaidi

Layla Al-Zubaidi (Foto: privat)

Der Druck auf Demokratien, Menschenrechte und die Umwelt nimmt weltweit zu – die Unterstützung für diejenigen die sie verteidigen nimmt jedoch ab oder wird offen angegriffen. Umso wichtiger werden Initiativen, die sich diesem Trend entgegen stellen und sich für AktivistInnen und JournalistInnen unbürokratisch einsetzen. Die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn tut genau das – mit kleinen Projekten nutzt sie Spielräume und unterstützt dort, wo großen Organisationen bürokratisch die Hände gebunden sind.

Layla Al-Zubaidi | Mitglied des Vorstands der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Meine Stimme für TuWas: Marion Kraske

Marion Kraske (Foto: Rudi Froese)
Marion Kraske (Foto: Rudi Froese)

Frauenrechte, allgemeine Bürgerrechte und demokratische Systeme sind weltweit immer mehr unter Druck – umso bedeutsamer ist eine starke Stimme für AktivistInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen und JournalistInnen, umso wichtiger eine Unterstützerkraft, um schnelle und unbürokratische Hilfe zu organisieren. Die TuWas – Stiftung für Gemeinsinn tut genau das – sie schaut auch auf die kleinen Möglichkeiten zu positiver Veränderung und Unterstützung eben jener, die sich für demokratische Prozesse und den Erhalt von Menschen-, Frauen- und Minderheitenrechten einsetzen, um ein lebenswertes Leben für alle zu ermöglichen.

Marion Kraske | Mitglied des Vorstands der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Spendenaufruf: Erholung und Auszeit

Human Rights Photo
Human Rights Photo

Die Welt braucht mutige Menschen an vorderster Front, aber auch sie brauchen Fürsorge.

Jeden Tag kämpfen Menschrechtsaktivist*innen unter unerbittlichem Druck für Rechte, Gerechtigkeit und Sicherheit. Ohne Erholung ist ein Burnout unvermeidlich.

Die TuWas-Stiftung bietet Zeit, Raum und Unterstützung, um neue Kraft zu tanken. Mit Ihrer Hilfe können wir diese Arbeit fortsetzen. Schützen wir diejenigen, die andere schützen.

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Spenden Sie jetzt: IBAN DE41 4306 0967 1154 4708 00, Verwendungszweck: „Spende Menschenrechtsverteidigung“

Spendenaufruf: Erholung und Auszeit (more)

Human Rights Photo
Human Rights Photo

Die Welt braucht mutige Menschen an vorderster Front, aber auch sie brauchen Fürsorge.

Das von der Tu Was-Stiftung unterstützte Programm für Erholung und Auszeit findet derzeit in europäischen Städten wie Berlin und Brüssel statt.

Spenden Sie jetzt: IBAN DE41 4306 0967 1154 4708 00, Verwendungszweck: „Spende Menschenrechtsverteidigung“

Geschichten von Menschen, die bisher am Rest and Respite Programme teilgenommen haben:

J. ist eine 30-jährige kurdische Psychologin und Menschenrechtsverteidigerin in der Türkei. Ihre Arbeit besteht darin, Misshandlungen in Gefängnissen zu dokumentieren und die Rechte von Gefangenen zu verteidigen. Für viele marginalisierte und rassifizierte Gemeinschaften in der Türkei ist J.s Arbeit eine Lebensader. Ende 2024 nahm sie am von der Tu Was-Stiftung unterstützen Rest and Respite Programm in Berlin teil. Sechs Wochen lang konnte sie sich von dem ständigen Druck und der Überarbeitung lösen. Sie erzählt, dass es eine wertvolle Pause war. Sie kehrte ausgeruht und voller neuer Energie nach Hause zurück und entdeckte dass Fürsorge für sich selbst und andere Teil des Widerstands ist. Sie glaubt, dass Ruhe kein Rückzug ist, sondern notwendig, um weiter zu machen. Mit ihren eigenen Worten: „In der Türkei kämpfen alle ständig, jeden Moment, in jeder Hinsicht. Durch die Struktur des R+R-Programms in Berlin fand ich Ruhe, Sicherheit und den Raum, einfach zu sein. Es hat mich daran erinnert, dass Erholung nicht egoistisch ist. Es ist Überleben. Und jeder Aktivist, den ich kenne, braucht diese Chance, anzuhalten, durchzuatmen und wieder zu sich selbst zu finden.“

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Spendenaufruf: Erholung und Auszeit (even more)

Human Rights Photo
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Die Welt braucht mutige Menschen an vorderster Front, aber auch sie brauchen Fürsorge.

zwei weitere Geschichten von Menschen, die bisher am Rest and Respite Programme teilgenommen haben:

V. ist ein 25-jähriger queerer Aktivist und Menschenrechtsverteidiger aus Montenegro. Als junger Transmann durchlebte er die ersten Jahre seines Erwachsenenlebens unter gesellschaftlicher Beobachtung, feindseliger Berichterstattung in den Medien und ständigem Druck, sich anzupassen. Diese Erfahrungen motivierten ihn zu Aktivismus und Gemeindearbeit, oft jedoch unter großen persönlichen Opfern. Nach Jahren des Aktivismus und der Anfeindungen kam er an einen Punkt, an dem er es für notwendig hielt, sich etwas zurückzuziehen. Anfang 2025 wurde er eingeladen, am Tu Was Rest and Respite Programme in Brüssel teilzunehmen. Diese Erfahrung erlaubte es ihm, wieder zu sich zu kommen und stärkte sein Selbstbewusstsein. Seit seiner Rückkehr hat sich V. wieder der Organisation angeschlossen, für die er früher gearbeitet hat, und konzentriert sich nun auf die Aufklärung von Jugendlichen über LGBTI+-Rechte. In seinen eigenen Worten: „Das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, einfach nur existieren zu können, ohne etwas beweisen zu müssen. Ich habe erkannt, dass ich den Aktivismus nicht aufgeben will. Ich musste nur anders vorgehen. Ruhiger. Nachhaltiger.”

L. ist eine queere Künstlerin, Transaktivistin und Menschenrechtsverteidigerin aus dem Libanon. Sie ist Teil einer Bewegung, die für Würde, Sicherheit und Freiheit für queere Menschen im Libanon und der gesamten SWANA-Region kämpft, wo politische Macht oft auf Kosten von Menschenleben geht und koloniale Vermächtnisse weiterhin die Existenz queerer Menschen gefährden. Im Jahr 2023 nahm sie am Tu Was Rest and Respite Programme in Berlin teil, ihrem ersten Besuch in Europa, nachdem sie einen schwierigen Visumsprozess durchlaufen hatte. Dort angekommen, konnte sie etwas Abstand gewinnen. Fernab vom täglichen Druck des Lebens im Libanon fand sie Raum zum Nachdenken, zum Aufbau neuer Netzwerke und zur Wiederverbindung mit ihrer Kunst und mit sich selbst. Sie kehrte nach Beirut zurück, gerade als sich eine weitere Krise abzeichnete, aber diesmal mit einem Gefühl der Ruhe und neuen transnationalen Verbindungen. Ihre Geschichte erinnert uns daran: Für diejenigen, die in ständigem Widerstand leben, ist Ruhe keine Pause von der Arbeit, sondern das, was die Arbeit erst möglich macht.

Spenden Sie jetzt: IBAN DE41 4306 0967 1154 4708 00, Verwendungszweck: „Spende Menschenrechtsverteidigung“

Meine Stimme für TuWas: Margit Gottstein

Margit Gottstein (Foto: Andreas Domma, www.domma.berlin)
Margit Gottstein (Foto: Andreas Domma, www.domma.berlin)

Die TuWas Stiftung ist das schnelle, kleine Beiboot neben dem großen Tanker Heinrich-Böll-Stiftung. Sie kann unkonventionell, unbürokratisch und niedrigschwellig wichtige Projekte für Menschenrechte, Demokratie, Gleichstellung, Ökologie und Selbstbestimmung fördern. Sie nutzt die Möglichkeiten des Stiftungsrechts, die dem eingetragenen Verein „Heinrich Böll Stiftung“ nicht zur Verfügung stehen.

Margit Gottstein | Vorsitzende des Vorstands der TuWas – Stiftung für Gemeinsinn

Willkommen auf unserer Projektseite – „Was wir tun“

Autoritäre Regierungen beschneiden weltweit die Handlungsspielräume von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Aktivist*innen, insbesondere Menschenrechts-, Umwelt- und Frauenorganisationen kämpfen um ihr Überleben. Das betrifft auch viele Partnerorganisationen der Heinrich-Böll-Stiftung. Deshalb versucht die TuWas-Stiftung für Gemeinsinn derzeit … Weiterlesen