Hervorgehobener Beitrag

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Vielfalt. Vereint. Medienfrauen. Solidarität statt Konkurrenz

2020 Jahrestagung Berlin (Foto: Henning Schacht)

Alle Rechte vorbehalten

Journalistinnenbund (jb) – Jahrestagung 2022 am 11. Juni in Berlin

Die Logik von Kriegen ist schlicht. Sie ist geprägt von uralten Mustern: Machtstreben, Dominanz und Brutalität. Die Folgen: Hochgerüstete Waffenarsenale, zerbombte Städte, Trümmerfelder und verzweifelte Menschen. Viele Bilder verstärken alte Rollenmuster: der Mann in Uniform, Frauen und Kinder auf der Flucht. . . . Weiterlesen

Vielfalt. Vereint. Medienfrauen. Solidarität statt Konkurrenz (more)

2022 Fehrle, Kritschewskaja, Duernberg (Foto: Journalistinnenbund)

Alle Rechte vorbehalten

Journalistinnenbund (jb) – Jahrestagung 2022 am 11. Juni in Berlin

Die Logik von Kriegen ist schlicht. Sie ist geprägt von uralten Mustern: Machtstreben, Dominanz und Brutalität. Die Folgen: Hochgerüstete Waffenarsenale, zerbombte Städte, Trümmerfelder und verzweifelte Menschen. Viele Bilder verstärken alte Rollenmuster: der Mann in Uniform, Frauen und Kinder auf der Flucht.
„Die weibliche Perspektive ist vielfältiger“, sagt der Journalistinnenbund und lädt ein zur Jahrestagung mit dem Thema „Solidarität statt Konkurrenz“.
Währen der Tagung widmet sich der jb am Vormittag dem weiblichen Blick auf den Krieg, am Nachmittag der Vielfalt in Redaktionen und wir fragen nach der Solidarität der Frauen in den Medien.

Der Abend der Tagung steht im Zeichen der jb-Medienpreise.
Die Journalistin Brigitte Fehrle wird mit der Hedwig-Dohm-Urkunde geehrt. Der Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung geht an die St. Petersburger Regisseurin Vera Kritschewskaja für ihren TV-Film „F@ck this job – Abenteuer im russischen Journalismus“, eine Dokumentation über den unabhängigen russischen Fernsehsender Doschd.
Der Autorin Simona Dürnberg gelingt in ihrer TV-Dokumentation „Reiches Land – arme Frauen?“ (NDR) ein wichtiger Generationendialog, für den sie mit dem Marlies-Hesse-Nachwuchspreis ausgezeichnet wird.

Programm (PDF)

Gefördert durch die Stiftung Frauen in Europa und TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

SEID DOCH LAUT

SEID DOCH LAUT - Bild (Foto: Elisa Purfürst)

Alle Rechte vorbehalten

SEID DOCH LAUT ist eine Site-specific Performance in der Stasi-Zentrale Berlin – dem heutigen Campus für Demokratie – über die Oppositionsgruppe FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN in Ost-Berlin. Die Aufführungen finden Ende November – Anfang Dezember zum 40. Jahrestag der Friedensgruppe statt. Die Entmachtung der SED war keine Männergeschichte! Was die Friedensfrauen damals bewegte, ist auch heute noch bedeutend. Fünf Performerinnen, alle in der DDR sozialisiert, bearbeiten Elemente der Erinnerungsberichte aus dem gleichnamigen Buch sowie . . . Weiterlesen

SEID DOCH LAUT (more)

SEID DOCH LAUT - Bild (Foto: Elisa Purfürst)

Alle Rechte vorbehalten

SEID DOCH LAUT ist eine Site-specific Performance in der Stasi-Zentrale Berlin – dem heutigen Campus für Demokratie – über die Oppositionsgruppe FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN in Ost-Berlin. Die Aufführungen finden Ende November – Anfang Dezember zum 40. Jahrestag der Friedensgruppe statt. Die Entmachtung der SED war keine Männergeschichte! Was die Friedensfrauen damals bewegte, ist auch heute noch bedeutend. Fünf Performerinnen, alle in der DDR sozialisiert, bearbeiten Elemente der Erinnerungsberichte aus dem gleichnamigen Buch sowie zeitgenössische politische und literarische Texte in einer assoziativen, emotionalen Performance, die die Grenzen zwischen persönlicher und historischer Realität erforscht. SEID DOCH LAUT wird ein interdisziplinäres Projekt mit Elementen aus Sprechtheater, Performance und Installation. Das Ziel des FLINTA* Kreativteams unter künstlerischer Leitung von Regisseurin Nancy Biniadaki und Schauspielerin Alexandra Finder ist die Sichtbarmachung der Friedensfrauen aus einer nicht-patriarchalen Perspektive mittels einer neuen Ästhetik und die Transformation des Raums: Im Laufe der Inszenierung wird der Vorstellungsraum, die ehemalige Stasi-Zentrale, zum Podium für den Dialog mit dem Publikum – ein Ort des demokratischen Diskurses und Austauschs.

Gefördert durch die Stiftung Frauen in Europa und TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

Die Geschichte einer Stunde // The Story of an Hour (more)

20211112.DGES-Poster_Draft-3.1.Die-Geschichte-einer-Stunde.The-Story-of-an-Hour.vorschau

Alle Rechte vorbehalten

von Kate Chopin

in einer Übersetzung von Hannah Schünemann mit Motiven aus Charlotte Perkins Gilmans Kurzgeschichte Die Gelbe Tapete

ein Silent Piece in drei Teilen
in einer Fassung von Marie Schleef und Team

Die Geschichte einer Stunde erzählt von Louise Mallard, die vom plötzlichen Unfalltod ihres Mannes erfährt. Ein Zugunglück soll es gewesen sein. Sie bekommt die Nachricht von ihrer Schwester Josephine überbracht – sehr vorsichtig, leidet Louise doch angeblich an einer Herzschwäche. Sie bricht wohl in Tränen aus und sperrt sich ins Schlafzimmer ein. Nun überkommt Louise ein ungewohntes Gefühl. In einer Zeitspanne von genau sechzig Minuten entfaltet und begrenzt die 1894 veröffentlichte Kurzgeschichte von Kate Chopin die Möglichkeit eines utopischen Moments.

Die Geschichte einer Stunde (The Story of an Hour) bildet ein bisher wenig bekanntes Beispiel im Schreiben der amerikanischen Autorin, das nun zur deutschsprachigen Erstaufführung gebracht wird. Nach der Romanadaption von Die Fahrt zum Leuchtturm (Volksbühne Berlin, 2018) und der zum 58. Berliner Theatertreffen eingeladenen gemeinsamen Arbeit von Marie Schleef, Jule Saworski, Anne Tismer und Laura Andreß – Name Her (Ballhausost, 2020) – wird damit die von Marie Schleef konzipierte Trilogie rund um Räume der Emanzipation vollendet, in der Zeit- und Literaturgeschichte auf Möglichkeitsräume untersucht werden. Anschließend an Experimente mit Erzählformen und visuelle, performative Verschiebungen in den beiden vorausgegangenen Arbeiten, transformiert das künstlerische Team im dritten Teil Kate Chopins Kurzgeschichte in ein einstündiges Silent Piece, eine Bühnenerzählung ohne das gesprochene Wort. Mit Die Geschichte einer Stunde kehren Marie Schleef, Jule Saworski und Anne Tismer im Februar 2022 ans Kosmos Theater Wien zurück.

Berlin Premiere: 13.01.2022 (Ballhaus Ost), Wien Premiere: 04.02.2022 (Kosmos Theater)
Vorstellungen in Englisch und Deutsch, barrierefrei für gehörloses Publikum
Dauer: 1 Stunde

Performance: Anne Tismer
Idee, Konzept und Regie: Marie Schleef
Konzept, Bühne und Kostüm: Jule Saworski
Dramaturgie: Hannah Schünemann
Video-Operator und Inspizienz: Ruben Müller
Künstlerische Produktionsleitung: Michiko Günther und Ayako Toyama
Projektberatung: Anna Bergel
Online und Printmedien: Tania Schleef
Kommunikation und Netzwerk: Wiebke Jahns
Übersetzung ins Englische für Kommunikation und Recherche: Cameron Seglias

Eine Produktion von Marie Schleef und Team in Kooperation mit dem Ballhaus Ost Berlin sowie in Koproduktion mit dem Kosmos Theater Wien.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Stiftung Frauen in Europa / TuWas – Stiftung für Gemeinsinn.

Link zur Webseite www.ballhausost.de

Die Geschichte einer Stunde // The Story of an Hour

20211112.DGES-Poster_Draft-3.1.Die-Geschichte-einer-Stunde.The-Story-of-an-Hour.vorschau

Alle Rechte vorbehalten

von Kate Chopin

in einer Übersetzung von Hannah Schünemann mit Motiven aus Charlotte Perkins Gilmans Kurzgeschichte Die Gelbe Tapete

ein Silent Piece in drei Teilen
in einer Fassung von Marie Schleef und Team

Die Geschichte einer Stunde erzählt von Louise Mallard, die vom plötzlichen Unfalltod ihres Mannes erfährt. Ein Zugunglück soll es gewesen sein. Sie bekommt die Nachricht von ihrer Schwester Josephine überbracht – sehr vorsichtig, leidet Louise doch angeblich an einer Herzschwäche. Sie bricht wohl in Tränen aus und sperrt sich ins Schlafzimmer ein. Nun überkommt Louise ein ungewohntes Gefühl. In einer Zeitspanne von genau sechzig Minuten entfaltet und begrenzt die 1894 veröffentlichte Kurzgeschichte von Kate Chopin die Möglichkeit eines utopischen Moments.

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„Was haben wir gelacht“ – Humor während des Krieges

This is Haris's bridge. Long lens shortens the span. (Fotomontage)

by Christian Maréchal Creative Commons Lizenzlogo

“Was haben wir gelacht” ist ein immersives Theaterstück, das im Oktober 2021 in Berlin seine Premiere im Rahmen des Radar Ost Festivals feiern wird. Das Radar Ost Festival findet jährlich im Deutschen Theater in Berlin statt. Das Hauptthema des Bühnenwerks ist der Humor während des Krieges. Maja Zeco und Ina Arnautalic – die Initiatorinnen dieses Projekts – haben den Krieg in Bosnien und Herzegowina (1992-95) miterlebt und wurden infolgedessen zu Flüchtlingen. In der Inszenierung wird die Belagerung von Sarajevo sowohl visuell als auch akustisch simuliert, während die Schauspieler*innen authentische, lustige Situationen und Anekdoten aus dem Krieg darstellen und mit dem Publikum in Interaktion treten. … Weiterlesen

Gefördert von TuWas.

„Was haben wir gelacht“ – Humor während des Krieges (more)

This is Haris's bridge. Long lens shortens the span. (Fotomontage)

by Christian Maréchal Creative Commons Lizenzlogo

“Was haben wir gelacht” ist ein immersives Theaterstück, das im Oktober 2021 in Berlin seine Premiere im Rahmen des Radar Ost Festivals feiern wird. Das Radar Ost Festival findet jährlich im Deutschen Theater in Berlin statt. Das Hauptthema des Bühnenwerks ist der Humor während des Krieges. Maja Zeco und Ina Arnautalic – die Initiatorinnen dieses Projekts – haben den Krieg in Bosnien und Herzegowina (1992-95) miterlebt und wurden infolgedessen zu Flüchtlingen. In der Inszenierung wird die Belagerung von Sarajevo sowohl visuell als auch akustisch simuliert, während die Schauspieler*innen authentische, lustige Situationen und Anekdoten aus dem Krieg darstellen und mit dem Publikum in Interaktion treten. Schauplatz der Inszenierung wird ein Wohngebäude sein. Es wird mehrere Bühnen geben: Flure, Zimmer, Kellerräume etc. Das Bühnenbild, die Atmosphäre, Geräusche, Gerüche und Bilder im Gebäude werden ein intensives Gefühl von der Ausnahmesituation einer Belagerung vermitteln. Ziel des Stücks ist es, sowohl durch humoristische Elemente als auch durch tragisch-komische Situationen Empathie und Mitgefühl hervorzurufen. “Was haben wir gelacht” soll sowohl Gespräche über Einwanderung und Flucht anstiften, als auch mehr Verständnis und Einfühlungsvermögen für unterschiedliche Erfahrungen und Identitäten schaffen. Lachen ist ein universelles Heilmittel und Werkzeug, das helfen kann, Verbindungen herzustellen und ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen.
„Was haben wir gelacht“ wird auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen und Anekdoten der Initiatorinnen von drei renommierten bosnischen Autoren*innen und Dramaturgen*innen verfasst: Nejra Babic, Adnan Lugonic und Mirza Skenderagic. Sandin Puce wird für die Regie verantwortlich zeichnen, Luk Perceval fungiert als Mentor für das Projekt.

Gemeinsam gefördert von TuWas.

Zum Bild: Sarajewo 1992, ein Graffiti auf der Hauptpost: „Dies ist Serbien! Dies ist ein Postamt, du Depp!“ *(es ist eine Fotomontage. Diese rekurriert auf ein reales Graffiti, das genau an dieser Postfiliale zu sehen war, allerdings an einer anderen Stelle.) Bildrechte: Christian Maréchal, https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Sarajevo_Siege_Bridge.jpg (Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung 3.0 nicht portiert“ lizenziert.)

memento mori (Gedenke des Todes.)

memento mori (Gedenke des Todes.) - Bild 4 © http://animimotus.de

Alle Rechte vorbehalten

animi motus e. V.: Sie könnten Schwestern sein oder Liebende, Freundinnen oder Unbekannte, sie könnten Ärztin und Trauernde oder Pflegerin und Sterbende sein. In Solidarität und Stärke verbunden, gelingt es zwei Frauen, den Tod als unvermeidbaren, aber wichtigen Teil ihres Lebens zu akzeptieren und anzunehmen. Sie zeigen, welche neuen Kräfte und Perspektiven ein offener Umgang mit dem Sterben birgt, und wie wir als Einzelpersonen und als Gesellschaft am Wissen um gelebten Schmerz und die eigene Sterblichkeit wachsen können. … Weiterlesen

Teaser: https://abali.org/animimotus/trailer/teaser_mm.mp4

Gemeinsam gefördert von der Stiftung Frauen in Europa sowie von TuWas.